Lobbyarbeit in Washington



Abgebildet auf diesem Foto: Megan Waterman von Osprey, Deanna Kavanaugh-Jones von der Forest Group, John Sterling von der Conservation Alliance und Brook Shinsky von North Face vor den Stufen des Kapitols in Washington.

Osprey nahm zusammen mit anderen Unternehmen der Outdoor-Branche, mit Lehrern, Geschäftsleuten, Sportlern und Naturschützern an den Ausbildungsveranstaltungen und der Lobby-Arbeit auf dem Capitol Hill teil, die im Rahmen der "Wildniswoche" (Wilderness Week) vom 8. bis 12. September 2008 stattfanden. Die für Produktrücksendungen zuständige Managerin bei Osprey Megan Waterman sprach zusammen mit drei Mitgliedern der Conservation Alliance in Washington DC mit Kongressabgeordneten darüber, warum die Gesetzesvorlage zum Schutz von über 800.000 Hektar öffentlicher Flächen so wichtig ist (http://conservationalliance.com/UserFiles/File/OPLMA08.pdf).

Das Quartett der Conservation Alliance, dem Vertreter der Forest Group, von North Face und der Geschäftsführer der CA angehörten, trafen sich an zwei Tagen mit 13 Abgeordneten des US-Repräsentantenhauses und Senats, um für ein Gesetzespaket zu plädieren, das u.a. über 150 Gesetzentwürfe zum Schutz öffentlicher Flächen enthält. Der Entwurf sieht u.a. den Schutz folgender Gebiete und Flächen vor:

  • Schutz von 52.000 Hektar Wildnis und 130 km Flüssen am Mount Hood in Oregon
  • Auszeichnung von 100.000 Hektar Land als Wildnis im Rocky Mountain National Park
  • Auszeichnung von 700 km Wasserläufen als Wild und Scenic Rivers (wilde und landschaftlich schöne Flüsse) im Quellgebiet des Snake River in Wyoming
  • Verbot von neuen Öl- und Gaskonzessionen auf 485.000 Hektar Land in den Gebirgsgebieten von Wyoming
  • Schutz von 37.000 Hektar öffentlichem Land in West Virginia und Virginia
  • Schutz von über 243000 Hektar Wildnis in der Eastern Sierra, White Mountains und Wüstenregionen in Kalifornien.
  • Schutz von 16.000 Hektar wilder Wüstengebiete im Badlands und Spring Basin in Oregon

Die Conservation Alliance bringt eine andere Botschaft als die meisten Umweltschutzgruppen zum Capitol Hill. Unsere Botschaft ist wirtschaftlicher Natur. Wir wollen die Gesetzgeber davon überzeugen, dass der Schutz der Freiflächen der Wirtschaft zugute kommt, da er das Wachstum von Unternehmen fördert, die Produkte und Leistungen in Verbindung mit der freien Natur anbieten.

Unser Vorschlag soll am 22. September dem Senat zur Abstimmung vorgelegt werden. Lässt der Senat den Vorschlag passieren, wird als nächstes das Repräsentantenhaus darüber debattieren, ehe der Kongress Anfang Oktober in Vorbereitung der Präsidentschaftswahl am 4. November wieder zusammentritt.

"Wir hoffen, dass der Kongress diesen historischen Gesetzentwurf noch vor der Wahl verabschiedet", meint CA-Geschäftsführer John Sterling. "Jede Verordnung in diesem Entwurf wird von beiden Parteien mehrheitlich befürwortet, was die Wähler sehr zu schätzen wissen."

"Der Höhepunkt dieser Reise war für mich die Rede von Senator Ken Salazar aus Colorado, der über seine Arbeit zum Schutz öffentlicher Flächen sprach, und welche Lehren er daraus zog. Diese Erkenntnisse sind auch für unsere Gruppe sehr wichtig," so Waterman. Auch das Treffen mit der Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi und Ratgebern des Mehrheitsführers Steny Hoyer waren denkwürdige Momente: "Sie öffneten uns die Augen bezüglich des Prozesses, der durchlaufen werden muss, ehe ein Gesetzentwurf als Gesetz verabschiedet wird."


Abgebildet auf diesem Foto: Senator Ken Salazar vom Bundesstaat Colorado spricht vor der Gruppe.

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