Bergfilm-Festival Telluride

                

Was ist Mountainfilm?

Unsere Mission: Mountainfilm hat sich zum Ziel gesetzt, dem Filmpublikum Sachverhalte vorzustellen, die von Bedeutung sind: Kulturen, die man näher kennenlernen sollte, Umgebungen, deren Schutz wichtig ist, und Gespräche, die geführt werden sollten.

Mountainfilm: Das Festival

Seit 1979 findet Mountainfilm jährlich in Telluride statt und ist damit das älteste Filmfestival in den USA. Im Laufe der Jahre hat das Mountainfilm in Telluride Festival etliche Trends und Modeerscheinungen überlebt und lässt sich am besten mit einem Wort beschreiben: inspirierend. Diese Antwort geben die meisten Festivalbesucher, wenn sie nach ihren Eindrücken gefragt werden.

Es werden nicht nur führende unabhängige Dokumentarfilme aus aller Welt gezeigt, sondern auch ein ganztägiges Symposium zu einem wichtigen aktuellen Thema veranstaltet. Daneben finden Kunst- und Fotoausstellungen statt, Kaffeegespräche am Morgen, eine Leseparty, eine Eiskrem-Party, Schülerprogramme und ein Abschluss-Picknick mit Preisverleihung. Am Memorial Day Wochenende werden Vorträge und Diskussionsrunden mit verschiedensten Ehrengästen geboten, von Künstlern über Abenteurer bis hin zu Akademikern und Aktivisten.

Unsere Mission: Mountainfilm hat sich zum Ziel gesetzt, dem Filmpublikum Sachverhalte vorzustellen, die von Bedeutung sind: Kulturen, die man näher kennenlernen sollte, Umgebungen, deren Schutz wichtig ist, und Gespräche, die geführt werden sollten.

Mountainfilm: Das Festival

Seit 1979 findet Mountainfilm jährlich in Telluride statt und ist damit das älteste Filmfestival in den USA. Im Laufe der Jahre hat das Mountainfilm in Telluride Festival etliche Trends und Modeerscheinungen überlebt und lässt sich am besten mit einem Wort beschreiben: inspirierend. Diese Antwort geben die meisten Festivalbesucher, wenn sie nach ihren Eindrücken gefragt werden.

Es werden nicht nur führende unabhängige Dokumentarfilme aus aller Welt gezeigt, sondern auch ein ganztägiges Symposium zu einem wichtigen aktuellen Thema veranstaltet. Daneben finden Kunst- und Fotoausstellungen statt, Kaffeegespräche am Morgen, eine Leseparty, eine Eiskrem-Party, Schülerprogramme und ein Abschluss-Picknick mit Preisverleihung. Am Memorial Day Wochenende werden Vorträge und Diskussionsrunden mit verschiedensten Ehrengästen geboten, von Künstlern über Abenteurer bis hin zu Akademikern und Aktivisten.

Auch wenn es nichts Besseres gibt, als das Festival mit eigenen Augen zu erleben, gibt das kurze Video "What is Mountainfilm" einen guten Einblick:

So wie das Festival besteht auch die Organisation selbst aus vielen beweglichen Teilen. Hier ein kurzer Überblick über unsere Tätigkeit:

Mountainfilm on Tour

Wir gehen auf Tournee, um ausgewählte Filme überall in der Welt auf eintägigen oder mehrtägigen Veranstaltungen zu zeigen, die von Organisationen, wie Schulen und Universitäten, Unternehmen, kommunalen Gruppen und Kinobetreibern organisiert werden. Auf der Tournee bringen wir die Filme zu rund 20.000 Menschen an über 70 Orten auf fünf Kontinenten.

Mountainfilm im Fernsehen

Durch eine Partnerschaft mit Outside Television – einem US-Kabelsender mit einer Reichweite von über 61 Millionen Zuschauern im Jahr – können jetzt wesentlich mehr Menschen unsere Filme sehen als zuvor auf dem Festival und der Tour allein. Festivalfilme und auf dem Festival gedrehte Interviews mit Filmemachern und Sondergästen, werden von Outside TV an vier Abenden in der Woche zur Hauptsendezeit gezeigt. Wenn Sie Outside TV empfangen, dann sollten Sie dies auf keinen Fall versäumen! Sollte Outsite TV noch nicht im Senderangebot enthalten sein, gehen Sie auf Outsidetelevision.com und geben Sie Ihre Postleitzahl an, damit auch Sie Mountainfilm im Fernsehen sehen können.

Mountainfilm im Klassenzimmer: Filme drehen, die wichtig sind

Das Schulprogramm von Mountainfilm führt Schüler über Filmschnittprojekte, bei denen sie selbst Hand anlegen, an wichtige kulturelle, soziale und Umweltthemen heran. Dabei schauen sich die Schüler zunächst einen gehaltvollen Film aus unseren Festivalarchiven an und gestalten dann mit Genehmigung der Filmemacher aus Bildern und Sequenzen des Films eine eigene kurze Filmadaptation, die zum Handeln aufruft. Mit selbst gewählten Grafiken, Musik, Off-Kommentar, Untertiteln und Spezialeffekten stellen sie ein eigenes Filmwerk her. Lehrer sind von dieser Mischung aus praktischen und kognitiven Lernkompetenzen hoch begeistert. Und die Schüler lieben die Arbeit mit einem "coolen" Medium, das einen großen Teil ihres täglichen Lebens ausmacht.

Fördergelder für Mountainfilm

Damit Filmemacher interessante Geschichten erzählen und anderen nahebringen können, stellen wir jährlich fünf Förderzuschüsse in Höhe von jeweils 5.000 Dollar bereit. Die Mittel gehen an Filmemacher, Künstler, Fotografen und Abenteurer, die mit ihren Projekten die Zuschauer dazu bringen wollen, sich für wichtige Anliegen zu engagieren. Auf diese Weise möchten wir uns der bewundernswerten Gemeinschaft der Filmemacher und anderer Inhaltsanbieter erkenntlich zeigen, die Mountainfilm über Jahrzehnte hinweg großzügig unterstützt haben.

Unsere Geschichte

Das Mountainfilm Festival nahm 1979 seinen Anfang. Damals vollzog Telluride gerade den Wandel von einer Gold- und Silberbergstadt zu einem beliebten Urlaubs- und Wintersportort. Die neue Epoche belebte die Wirtschaft und brachte lebenswichtigen neuen Schwung in das von hohen Bergen umrahmte und atemberaubend schöne Tal. Doch wie bereits zu den Zeiten der Ute-Indianer blieben die wilden und zeitlosen Berge die Hauptattraktion von Telluride.

Lito Tejada-Flores, dessen heute zum Klassiker gewordener Abenteuer- und Bergfilm "Fitzroy" gerade auf dem Filmfestival im italienischen Trento gelaufen war, und Bill Kees, ein örtlicher Bergsteiger und begeisterter Frischluftfanatiker, initiierten Mountainfilm in Telluride. An drei Abenden führten sie im historischen Sheridan Opernhaus Dutzende von Filmen zum Thema Berge vor: Bergsport, Bergkulturen, Berganliegen. Am Tag machte sich das Filmpublikum selbst in die Berge auf: Sie kletterten auf drei- bis viertausend Meter hohe Berge mit Skiern auf dem Rücken, fuhren im Kajak auf dem durch die Schneeschmelze angeschwollenen San Miguel River und diskutierten eifrig über die wichtige Rolle von unberührten Orten, Abenteuer, Kunst und Aktion.

In den ersten Jahren zog das Festival führende Namen aus der Welt des Bergsteigens und der Entdeckungsreisen an: Royal Robbins, Yvon Chouinard, David Breashears und andere. Sie trugen dazu bei, dass das am Memorial Day Wochenende stattfindende Festival für einen immer größer werdenden Kreis von Pionieren aus unterschiedlichen Bereichen – von Sportlern über Umweltschützer hin zu Wissenschaftlern und Dichtern – zu einer Tradition wurde, der man auf keinen Fall fernbleiben durfte. Die Berge waren bald nicht mehr nur ein bildliches, sondern ein sprichwörtliches Thema, denn das Festival gewann sowohl an Größe als auch an Anerkennung und erweiterte sein Programm auf die wichtigsten zeitgenössischen Fragen.

Mit der Einführung von Mountainfilm on Tour im Jahre 1999 erweiterte Mountainfilm seinen Spielraum erheblich. Festivalfilme wurden jetzt in Filmtheatern in den USA und im Ausland einem großen und breitgefächerten Publikum gezeigt, das andernfalls nie die Chance gehabt hätte, das einzigartige und wichtige Werk der Filmkünstler zu sehen.

Das Mountainfilm Festival zeigt heute Filme in Dutzenden von Veranstaltungsstätten in Telluride und Mountain Village und füllt die beiden Orte mit inspirierenden Denkern und Machern. Im Rahmen des Festivals werden jedoch nicht nur führende unabhängige Filme und Filmemacher vorgestellt, sondern auch Symposien und Diskussionsforen, Kunst- und Fotoausstellungen, Autogrammstunden, Frühstücksgespräche, Schülerprogramme, Musik- und Straßenfeste veranstaltet. Die wichtigste Komponente, die das Festival von anderen unterscheidet – eine Mischung aus Freunden, Abenteuer, Leidenschaft und mächtigen Ideen – bleibt jedoch nach wie vor unangetastet.